Managing Safety 2021 – Die Basis gestärkt für die eigenen Ambitionen

Unser 2021

e-mergency 2021 kurz zusammengefasst: Zwischen Corona, einem neuen Produkt, neuen Kunden, aktivem Aufbau von Partnering und Ökosystem, positiver Resonanz aus dem Markt und erneut viel Basisarbeit. Basisarbeit, die unser eigenes Bild zu e-mergency erneut geschärft hat. Wir sind nochmals klarer geworden in unseren Gedanken bzw. unserer Positionierung. Diesen Fokus wollen wir im neuen Jahr gezielt adressieren und unsere Ambitionen intensiv verfolgen. Vorher blicken wir aber nochmals auf das abgelaufene Jahr zurück. In Form der wichtigsten Stichworte. Offen, ehrlich und selbstkritisch. Let’s go:

#Corona: Das Virus beeinflusst unseren Alltag und vor allem die Schlagzeilen weiterhin. In der ersten Jahreshälfte hat es uns die Arbeit zudem etwas erschwert. Das Thema (digitales) Notfall- und Krisenmanagement war zwar aktuell, aber viele waren mit ihren Schutzkonzepten & Co. beschäftigt. Ab Sommer wurde es dann besser. Wir waren wieder vielmehr unterwegs. Das hätten wir im Rückblick vermutlich schon früher machen müssen. Irgendwie waren wir in den ersten Monaten selber etwas in der «Corona-Bubble» bzw. Lethargie gefangen und die Pandemie diente (zu) oft als Grund, wieso die Zeit für «Action» gerade nicht passt. Aber innerhalb von e-mergency hatten wir einen sehr offenen und konstruktiven Umgang mit dem Thema und nie Probleme. Home Office bzw. Remote Work gehört für uns nicht erst seit der Pandemie zum Alltag.

#Internationalisierung: Vor einem Jahr haben wir geschrieben, dass die Internationalisierung dieses Jahr mehr Gewicht erhalten soll. Unsere Ansätze haben dort nicht so richtig funktioniert. Muss man so sagen. Was aber auch daran lag, dass wir gemerkt haben, wie gross die Resonanz im Schweizer Markt ist. Deshalb lag der Fokus auf unserem Heimmarkt. Das wird vorerst auch so bleiben. Ironie der Geschichte: Seit diesem Entscheid haben uns mehrere Anfragen (auch für eine Ausschreibung) aus Deutschland erreicht. Finden wir natürlich trotzdem cool. Sehr sogar.

#Produktportfolio: Neue Contentverwaltung, Geolokalisierung, Alarmserver & Co. e-mergency hat erneut viele neue coole Features erhalten. Noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass wir mit dem Alarmserver neben der Notfall-App neu ein zweites Produkt im Portfolio haben. Die organisationsinterne und standort- sowie szenariospezifische Alarmierung ist ein grosses Thema. Unsere cloudbasierte Multichannel-Kommunikationsplattform bietet genau für dieses Thema eine Lösung. Die Nachfrage nach dem Alarmserver war nach dem Launch sehr gross. Wir können nun mit unserem Produktportfolio die verschiedenen Kundenbedürfnisse noch besser adressieren. Und wer möchte, kann auch die Kombination beider Produkte bzw. die Synergien nutzen. Das wird spannend im 2022!

#Partnering: Eigentlich wollten wir anfangs 2020 mit dem Thema so richtig loslegen. Da hat uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als wir dann damit gestartet sind, kam die zweite Welle. Dieses Jahr konnten wir aber in diesem Bereich sehr viele spannende Themen anreissen und erste Pilotprojekte machen. Dabei haben wir auch Learnings gemacht, wo es nicht gepasst hat. Das gehört dazu. Die Ideen-Pipeline für das neue Jahr ist trotzdem gut gefüllt. Unsere Idee von einem ganzheitlichen Ansatz und der Schaffung von Synergien verschiedener Leistungsangebote fand positive Resonanz. Wir können nicht alles, dafür einige Dinge richtig gut. Diese Philosophie wollen wir beibehalten. Deshalb braucht es starke Partner. Sicherheit funktioniert in erster Linie gemeinsam.

#Wachstum: Wir sind auch dieses Jahr gewachsen. Allerdings weniger stark als in den vergangenen Jahren. Das nervt uns irgendwie. Aber wir kennen die Gründe. Beispielsweise haben wir bei einer Ausschreibung unsere Stärken nicht richtig adressieren können. Dafür haben wir einige spannende langjährige Deals eingetütet, welche ihre Wirkung erst in den Folgejahren entfalten. Und wir haben nochmals einiges an Zeit in die Basisarbeit (z.B. neues Produkt Alarmserver, Servicelandschaft, Partnering) investiert. Das wird uns im neuen Jahr helfen. Wir wollen weiter Gas geben.

#Positionierung: Die Positionierung zu e-mergency konnte durch intensive Diskussionen, Feedback von Partnern und Kunden und anderen Learnings geschärft werden. Wir haben klare Ambitionen und haben gesehen, dass das Bedürfnis für digitale Lösungen bzw. Neuerungen im Bereich Notfall- und Krisenmanagement hoch ist. Und wir haben auch gelernt, dass die Nachfrage für eine reine Schweizer Lösung bzw. ein agiles KMU, dass nah am Kunden ist, wächst. Sicherheit ist am Schluss Vertrauenssache.

#CEO-Wechsel: Andrin wird nächstes Jahr längere Zeit im Ausland weilen und sich ein paar Themen auf seiner Bucket List annehmen. Er gibt deshalb seine CEO-Rolle von e-mergency nach drei Jahren ab. Inhaber Patrik Theiler übernimmt interimistisch und hilft dort, wo es nötig ist. Den Rest hat das Team im Griff. Andrin wird uns in einem kleineren Pensum (Remote-Work und so) und in der Rolle als VRP weiterhin aktiv begleiten und die strategische Zukunft des Unternehmens mitgestalten. Rollen verändern sich. Und das ist gut so. Es bedeutet Fortschritt. Deshalb lautet das Motto an dieser Stelle nicht Abschied, sondern wie so oft in den letzten drei Jahren: Keep going!

Das wünschen wir auch Euch – liebe Kunden, Partner und Freunde von e-mergency. Verfolgt Eure Ziele und lasst Euch nicht von Eurem Weg abbringen. Auch wenn es zwischendurch mal (etwas) stürmt. Die fortschreitende Digitalisierung und die Zukunft bieten so viele spannende Möglichkeiten. Auch im Bereich Notfall- und Krisenmanagement. Nutzt sie. In welcher Form auch immer. Vorerst aber geniesst die Weihnachtszeit im Kreis von Freunden und Familie. Startet gut ins neue Jahr und bleibt gesund. Wir freuen uns auf 2022 mit Euch. Weil Sicherheit nur gemeinsam geht.

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