Produktentwicklung mit einem Community-Ansatz

Produktentwicklung mit einem Community-Ansatz

Mehrere Personen gleichzeitig anrufen, Durchsagen auslösen oder Aufgebote verschicken. Die Anforderungen an eine moderne Notfall- und Krisenmanagementlösung sind vielfältig, anspruchsvoll und unterliegen gewissermassen einem steten Wandel. Die technischen Innovationszyklen werden gleichzeitig kürzer und die fortschreitende Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Produkts ist deshalb Voraussetzung, um wettbewerbsfähig zu bleiben und einen möglichst umfassenden Customer Success zu gewährleisten. Die Gestaltung der Produkt-Roadmap ist deshalb immer wieder eine Herausforderung für unser Produktmanagement. Wir geben einen Einblick.

e-mergency® wurde vor knapp fünf Jahren in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion Zürich realisiert. Seither hat sich viel getan. Für eine Produktfirma wie uns bildet das Produktmanagement bzw. die Produkt-Roadmap gewissermassen unser Herzstück. Sie gibt basierend auf unserer Strategie die zukünftige Richtung vor. Die Herausforderung besteht insbesondere darin, die technischen Rahmenbedingungen sowie die Marktbedürfnisse in Einklang zu bringen. Das hat auch immer wieder Trade-Off-Entscheidungen zur Folge. Dazu kommt die elementare Anforderung eines ganzheitlichen Ansatzes. Weil wir überzeugt sind, dass die höchstmögliche Sicherheit bzw. eine hohe Effizienz und Effektivität nur durch eine Kombination von verschiedenen Massnahmen bzw. Features möglich sind.

Durch einen Community-Ansatz zu mehr Funktionalität und Sicherheit

Wir verfolgen bei der Weiterentwicklung von e-mergency® einen Community-Ansatz. Das heisst, werden neue Features aufgrund von Inputs von Kunden und Partnern oder Ideen unseres Produktmanagements entwickelt, stellen wir diese auch allen anderen Nutzern zur Verfügung. Entweder als automatische Release-Updates innerhalb des SaaS-Vertrages oder in Form von Zusatzmodulen. Warum? Weil wir der Meinung sind, dass Organisationen branchenübergreifend voneinander profitieren können. Und weil man Sicherheit nur gemeinsam erreicht.

Ein modularer Aufbau ermöglicht Flexibilität

Mit Aufgebotsmodul, Sammelplatz-Funktion, Durchsage (Text-2-Speech), verlinkten Krisenteams, Optimierungen des automatisierten Nachrichtenversandes oder Anbindungen von Drittsystemen wie beispielsweise Brandmeldeanlagen haben wir im letzten Jahr wiederum wichtige Schritte im Rahmen der Produktentwicklung gemeistert. Dabei unterscheiden wir die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung der Grundversion von der Entwicklung funktionsspezifischer Zusatzmodule. Diese Zusatzmodule können «on demand» in die Lösung integriert werden und erweitern den Funktionsumfang bzw. decken weiterführende Bedürfnisse ab. Dieser modulare Aufbau ermöglicht unseren Kunden eine höhere Flexibilität. Doch was genau beinhalten die neuen Zusatzmodule? Wir geben euch einen Überblick:

Zusatzmodul Durchsage Durchsage
Mit einer schriftlichen Nachricht können gleichzeitige Anrufe auf mehrere Telefone ausgelöst werden. Wenn ein Anruf entgegengenommen wird, wird die schriftliche Nachricht automatisch vorgelesen (Text-to-Speech).

 

Telefonkonferenz Telefonkonferenz
Mit dieser Funktion können mehrere Gesprächsteilnehmende gleichzeitig einberufen werden. Dies trifft typischerweise auf die Absprache innerhalb von Krisenteams und die Auslösung von Aufgeboten zu.

 

Aufgebotsmodul Aufgebotsmodul
Besteht die Notwendigkeit, eine Evakuation einzuleiten oder die Betriebsnothelfenden in einer Notfallsituation aufzubieten, reicht es häufig nicht aus, die zuständigen Personen ausschliesslich per SMS oder per Push-Nachricht zu informieren. Um sicherzustellen, dass die entsprechenden Helfenden die Nachricht erhalten haben und wissen, was zu tun ist, bietet sich ein digital unterstützter Prozess an. Jeder Aufgebotene erhält eine klar definierte Aufgabe, welche er quittiert, sobald er mit der Abarbeitung der Aufgabe beginnt und bestätigt, sobald er die Aufgabe abgeschlossen hat. Auf einer zentralen Übersicht wird der Status der einzelnen Aufgaben und Aufgebotenen übersichtlich dargestellt. Es können Folge-Aufgebote und Telefonkonferenzen ausgelöst werden.

 

Zusatzmodul Sammelplatz pro Standort Sammelplatz pro Standort
In der Notfall-App können standortspezifische Karten von Sammelplätzen hinterlegt werden. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die Mitarbeitenden im Falle einer Evakuation oder eines anderweitigen Notfalls sofort wissen, an welchen Ort sie sich begeben müssen.

 

Verlinkte Krisenteams Zusatzmodul Verlinkte Krisenteams
Krisenteams von anderen Standorten können mit dem eigenen Standort verlinkt werden. Bei Änderungen in den jeweiligen Krisenteams werden diese automatisch in der Verlinkung übernommen.

 

Fünf Zusatzmodule, welche e-mergency® noch attraktiver machen und helfen, ein effizientes und effektives Notfall- und Krisenmanagement sicherzustellen. Sind wir fertig? Nein, noch lange nicht. Es existieren bereits zahlreiche neue Ideen. Aktuell arbeiten wir an Erweiterungen für den Bereich Krisenmanagement. Und in unserer agilen Welt wissen wir auch nicht abschliessend, wie e-mergency® in ein paar Jahren wirklich aussieht. Was wir aber mit Sicherheit wissen: Es wird auch in Zukunft eine Herausforderung sein, die Produkt-Roadmap möglichst zielführend zu gestalten – immer mit der Vision eines ganzheitlichen Ansatzes. Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen.

PS: Falls ihr coole Ideen habt oder ein Feature vermisst, dürft ihr euch selbstverständlich jederzeit bei uns melden. Und wer weiss, vielleicht findet euer Vorschlag ja, ganz im Sinne des Community-Ansatzes, den Weg auf unsere Roadmap und ihr könnt e-mergency® dadurch mitprägen. Wir würden uns freuen.

 

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